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So konnte ich ein Todeshaus schließen lassen
Ein beispielloser Kampf begann, der jede Minute meines Lebens verschlang.
Die ukrainische Regierung leugnete zunächst, stritt ab, was in Budka
passiert, warf mir Fälschung meiner Bilder vor.
Ich ließ mich nicht beirren. Mit Protestbriefen aus aller Welt,
Fernseh-Dokumentationen, Prominenten wie Brigitte Bardot, Steffi Graf und
dem Münchner Oberbürgermeister Christian Ude - München ist Partnerstadt
zu Kiew - bei dem ich mit Blumen und einer Video-Kassette über Budka vor
der Tür stand, wurde Budka schließlich nach einem halben Jahr Kampf geschlossen. Und plötzlich wurden auch die
Verantwortlichen des Todeshauses von der Staatsanwaltschaft Kiew “hart
bestraft”.
Heute
ist in dem ehemaligen Budka ein vorbildliches Tierheim, geführt von einem
Tierarzt. Eine Mahntafel im Innenhof zeugt von den brutalen Geschehnissen,
denen mehr als eine Million Tiere zum Opfer fielen.
Ich kontrollierte die “Verbesserungen”
Im April dieses Jahres wollte ich mich persönlich überzeugen, wie Budka
heute aussieht. Ich kam - selbstverständlich ohne Voranmeldung - und war
zunächst überglücklich über diese unglaubliche Verwandlung in ein
Tierheim. Es gibt eine eigene Futterküche, zwei Tierärzte kastrierten
gerade in einem modernen OP-Raum zwei Hunde, die Katzenstation ist
liebevoll bemalt und ausgestattet, die Hunde leben in großzügigen Verbänden.
Und doch, mein Gefühl sagte mir, irgendetwas wird mir verschwiegen. |
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