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Tierquäler auch bei
uns- Beispiel Niederbayern
In
Niederbayern, ein wahres Nest an Tierquälereien, scheinen die zuständigen
Amtstierärzte mit geschlossenen Augen durch die Anwesen mit
halbverhungerten Kühen, an der Kette hängenden Hunden oder in Morast
stehenden Pferden zu gehen. Hier bin ich ständig an der Arbeit, was bei
den Veterinärämtern viel Unmut hervorruft.
Ich
werde auch in den Dokumentationen “Der Schrei!” von glücklich
ausgegangenen Tierschicksalen erzählen. Ich bin an einer Sache so lang dran, bis
das Problem gelöst ist und es für die Tiere zu einem Happy End kommt.
Tierschutz kennt für mich keine Grenzen. Amnesty International kümmert
sich auch weltweit um Menschen. Warum ich nun die Informations-Broschüre
“Der Schrei!”, bis jetzt aus eigenen Mitteln, herausbringe, hat einen
einfachen Grund: Meine Tierschutzarbeit sprengt mittlerweile völlig den
Rahmen meiner journalistischen Tätigkeit. Mein Schreibtisch ist voll von
Hilferufen, Tierschicksalen und Tierelend. Und immer, all die Jahre, habe
ich geholfen und mein Bestes gegeben. Nun nehmen jedoch die Hilferufe und
das Tierelend derart überhand, dass mir die Redaktionen - ich bin freie
Journalistin - weder die Möglichkeit zur x-ten Tierberichterstattung
geben, noch die dazu benötigte und auch bezahlte Zeit.
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