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Todeshaus in Odessa entdeckt
Ich fuhr weiter nach Odessa. Professor Leon Mishnaevsky, ein mutiger Mann,
der den Hilferuf ins Internet gegeben hatte, erzählte mir von den
grauenhaften Zuständen im Budka in Odessa. Liebe Tierfreunde, ich will
Ihnen Einzelheiten ersparen. Sie können ein wenig von der Traurigkeit und
Gemeinheit, die diesen Tieren widerfährt, aus meinen Bildern entnehmen.
Hier in
Odessa werden die Hunde von der Straße gefangen, in einen dunklen Raum
gesperrt, ohne Wasser und Futter, nach etwa 7 Tagen 40 bis 45 Tiere in
einen Kanister gesteckt und mit Chloroform getötet. Fragen Sie einen
Tierarzt, wie lange dieser grauenhafte Tod bei nicht sachgemäßer Ausführung
von stets betrunkenen Männern dauert.
“Mit Geld könnten wir den Tieren helfen”
Das Gespräch mit dem Chef dieses Todeshauses ließ mich jedoch etwas
Zuversicht schöpfen. Er wäre bereit, Tiere schmerzfrei zu töten, ein
Tierheim zu unterhalten und die Hunde dort auch zu versorgen, wenn er
finanzielle Hilfe erhalten würde. Der Bürgermeister von Odessa, mit dem
ich anschließend sprach, würde “für diese gute Sache” ein Grundstück
zur Verfügung stellen.
Liebe
Leserin und Leser, ich habe Ihnen die Ukraine deshalb so ausführlich
beschrieben, weil gerade hier so unendlich viel zu tun ist und die
Grausamkeiten so schlimm sind, wo aber auch die Möglichkeit besteht, tatsächlich
das Schlimmste zu verhindern. Meine Recherchen haben ergeben, dass es in
jeder größeren Stadt ein Budka gibt.
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