Christa Schechtl's
"Der Schrei" 1

In Taiwan sind 80 Todeshäuser

Gerade komme ich von meiner dritten Reise aus Taiwan zurück. Hier ist es ähnlich wie in der Ukraine. In Taiwan gibt es 80 Todeshäuser, in denen die Straßenhunde vergiftet, vergast, lebendig begraben, lebendig ertränkt oder erschlagen werden.

Ich habe mittlerweile aber schon so viele Fortschritte erzielt, dass das zuständige Landwirtschaftsministerium zum 1. Juni 1999 - als Test sozusagen - erstmals in der Hauptstadt Taipeh alle Fangaktionen stoppen und peu a peu Räumlichkeiten für Kastrationen und Sterilisationen herrichten will. Leider sind die Tierärzte dort fast ausnahmslos desinteressiert am Image zerstörenden, dreckigen Straßenhunden. Auch hier gibt es noch viel zu tun, und ich muss am Ball bleiben. Denn ein schlechtes Image im Ausland, nein, das will die Regierung auch nicht.

Taiwanesische Hundefänger fangen mit Drahtschlingen - verboten! - einen kleinen Mischling. In dieser Anlage (Foto Mitte) lässt man die Tiere verhungern. Foto oben: Dieser dreibeinige Hund geriet in eine Schlagfalle, die mittlerweile abgeschafft wurde, weil immer wieder Kinder rein kamen.

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